RBG Reichel Business Group GmbH
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Vor mittlerweile 35 Jahren feierte der Linzer Damentennis-Klassiker seine Premiere, heute ist das „Upper Austria Ladies Linz“ das zweitälteste WTA-Hallenturnier weltweit. Seine Ursprünge liegen jedoch im Tenniscenter Wels Rosenau, wo Tennis-Pionier Peter-Michael Reichel 1987 erstmals die Internationale Hallenmeisterschaft der Damen organisierte – mit allen heimischen Topstars jener Zeit.
1991 folgte der entscheidende Entwicklungsschritt: Der Umzug in die Linzer Sporthalle und die Einstufung als offizielles WTA-Turnier verankerten Linz endgültig auf der internationalen Tennis-Landkarte. Das Feedback der Spielerinnen, Fans und Verantwortlichen war von Beginn an überwältigend.
Seit jeher geben sich die besten Tennisspielerinnen der Welt auf der Linzer Gugl und im Design Center in der Innenstadt (von 2000 bis 2002 und seit 2023) die Klinke in die Hand: Insgesamt 19 Spielerinnen, die schonmal auf Platz eins der Weltrangliste standen, gaben sich in Linz die Ehre. Maria Sharapova, die Williams-Schwestern Venus und Serena, Martina Navratilova, Lindsay Davenport, Ana Ivanovic, Angelique Kerber oder Aryna Sabalenka – sie alle schrieben ihr Kapitel der Erfolgsgeschichte „35 Jahre Upper Austria Ladies Linz“. An dieser Story wirkt Sandra Reichel seit 26 Jahren als Turnierdirektorin mit und hat dabei nicht nur die Stars auf, sondern auch die Aktivitäten neben dem Court im Blick.
Der Linzer Damentennis-Klassiker ist DAS größte österreichische Frauensport-Event überhaupt und hat internationale Strahlkraft weit über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus – sowohl im Spitzen-, als auch im Breitensport.
Bei der Turnierpremiere in Linz setzte Manuela Maleeva-Fragniere (Schweiz) ein Ausrufezeichen – mit den Turniersiegen im Einzel und im Doppel. Zwei Jahre später holte sie erneut den Titel im Einzel.
Die spätere Turnierdirektorin Sandra Reichel griff beim Linzer Tennisklassiker von 1991 bis 1995 noch selbst zum Schläger.
Judith Wiesner-Floimair ist beim Turnier in Linz die erfolgreichste Lokalmatadorin ( insgesamt drei Halbfinal-Teilnahmen: 1993, 1996, 1997).
1994 gewann Sabine Appelmans das WTA-Turnier in Linz und setzte sich damit als internationale Topspielerin durch. Ihr Erfolg markierte einen wichtigen Moment in der frühen Geschichte des Turniers und unterstrich die wachsende Bedeutung von Linz im Damentennis.
Jana Novotna triumphierte an der Donau in den Jahren 1995 und 1998. 2017 starb sie mit 49 Jahren viel zu früh an den Folgen einer Krebserkrankung.
Neben Judith Wiesner-Floimair und Babsi Schett erreichte auch Beate Reinstadler in den 90er-Jahren das Halbfinale von Linz.
Völlig überraschend gewann die US-Amerikanerin Chanda Rubin in Linz ihren ersten WTA-Titel. Heute ist sie eine gefragte Tennisexpertin im US-Fernsehen.
Sie war ein absoluter Publikumsliebling: Anna Kournikova war 1998 zu Gast in Oberösterreich, unterlag aber der späteren Siegerin Jana Novotna.
Mit 18 Jahren feierte Mary Pierce 1992 ihre Linz-Premiere, sieben Jahre später krönte sie sich zur gefeierten Turniersiegerin. Im Jahr 2006 fand ihre Karriere in Linz ein tragisches Ende, als sie sich einen Kreuzbandriss zuzog und anschließend ihre Profi-Laufbahn beendete.
Im Jahr 2000 sorgte Venus Williams mit ihrer Teilnahme in Linz und dem Finaleinzug für internationalen Glanz. Im Sommer hatte die „Queen of the Courts“ ihren ersten von fünf Wimbledon-Titeln gewonnen. Im Design Center unterlag sie lediglich ihrer Landsfrau Lindsay Davenport.
Die ehemalige Weltranglistenerste Lindsay Davenport holte mit acht Siegen in Folge zweimal den Turniersieg (2000 und 2001).
Die ehemalige Nummer eins Martina Navratilova schlug beim WTA-Turnier an der Seite von Arantxa Sanchez-Vicario im Doppel auf.
Aufgrund des Umbaus der heutigen TipsArena schlugen die besten Tennis-Spielerinnen der Welt bereits zwischen 2000 und 2002 im Linzer Design Center auf.
2003 triumphierte Ai Sugiyama beim WTA-Turnier in Linz und setzte sich im Finale mit 7:5, 6:4 gegen Nadia Petrovadurch. Als Nummer zwei des Turniers bestätigte sie ihre starke Saison und holte ihren fünften Einzeltitel sowie gleichzeitig auch den Doppelsieg – ein seltener Doppelerfolg, der ihre Vielseitigkeit eindrucksvoll unterstrich.
2004 gab sich in Linz mit Serena Williams die erfolgreichste Tennisspielerin aller Zeiten die Ehre, verlor allerdings zum Auftakt gegen die Qualifikantin Alina Jidkova.
Babsi Schett hat das Turnier während und nach ihrer aktiven Karriere geprägt wie kaum eine andere Spielerin. Bei ihrer ersten Teilnahme erreichte sie in Linz 1994 das Halbfinale. 2004 folgte dann nach dem Erreichen des Halbfinals im Doppel die emotionale Verabschiedung.
Ihren ersten WTA-Titel gewann Nadia Petrova in Linz. Sie setzte sich im Finale gegen Patty Schnyder in drei Sätzen durch. Mit diesem Erfolg krönte sie ihre starke Saison und etablierte sich endgültig in der Weltspitze.
Maria Sharapova zählt zu den größten Tennisspielerinnen aller Zeiten. Mit ihrem Titel im Jahr 2006 trug auch sie sich auf die Siegerinnenliste des Upper Austria Ladies Linz.
Die Slowakin Daniela Hantuchova gewann in Oberösterreich im Endspiel gegen Patty Schnyder den dritten von insgesamt acht Profi-Titeln ihrer erfolgreichen Laufbahn.
Ana Ivanovic ist die erfolgreichste Spielerin in der Geschichte des Upper Austria Ladies Linz (Titel: 2008 und 2010). 2024 besuchte sie das Turnier erneut: ein Wiedersehen mit einer ganz besonderen Botschafterin des Tennissports.
2009 feierte Yanina Wickmayer beim WTA-Turnier in Linz einen ihrer größten Karriereerfolge und besiegte im Finale Petra Kvitová.
„Ich bin sehr froh“, so Wickmayer nach ihrem Sieg. „Es war eine harte Woche für Petra und mich. Ich will in erster Linie meinem Vater für seine Unterstützung danken und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder hier stehe.“
Mit diesem Sieg rückt Yanina Wickmayer unter die ersten 20 der weltweit besten Tennisspielerinnen auf.
Sie war eine der ersten Mamas auf der WTA-Tour: Sybille Bammer schlug insgesamt neunmal in Linz auf.
Rund drei Monate nach ihrem Triumph auf dem heiligen Rasen von Wimbledon durfte sich Petra Kvitova nach ihrem Finalsieg über Dominik Cibulkova auch in Linz feiern lassen und bejubelte den 13.Titel ihrer erfolgreichen Laufbahn.
Als Weltranglisten-Erste angereist, erfüllte Victoria Azarenka 2012 alle Erwartungen. Vor 4.000 Zuschauer*innen gewann sie das Finale gegen die Deutsche Julia Görges souverän – ihr 14. WTA-Titel und der Auftritt einer echten Weltklasse-Spielerin!
2013 triumphierte Angelique Kerber als einzige deutsche Spieler in der Linzer Turniergeschichte im Finale gegen Ana Ivanovic. Später gewann sie drei Grand-Slam-Titel (Australian Open und US Open 2016, Wimbledon 2018) – Linz war Teil ihrer Erfolgsgeschichte.
Die Tschechin gewann im Jahr 2014 gegen die Italienerin Camila Giorgi im Tiebreak des dritten Satzes eines der spannendsten Finals der Turnierhistorie. In der Folge erreichte sie nicht nur die Finals der Australian Open (2016) und Wimbledon (2021), sondern war auch für acht Wochen die Nummer eins der Weltrangliste.
Ein Vierteljahrhundert Linzer Tennisgeschichte wird im Jahr 2015 groß gefeiert – unter anderem mit einer rauschenden Players Party, dem Besuch von Judy Murray und Toni Innauer sowie dem etwas überraschenden Turniersieg von Anastasia Pavlyuchenkova.
2016 gewann Dominika Cibulkova das WTA-Turnier in Linz und besiegte im Finale Viktorija Golubic klar in zwei Sätzen. Dank des Turniersiegs in Linz hatte sich die Slowakin erstmals die Teilnahme an den WTA Finals gesichert.
2017 sicherte sich Barbora Strycova beim WTA-Turnier in Linz den Titel und besiegte im Finale Magdalena Rybarikova klar mit 6:4, 6:1. Sechs Jahre nach ihrem ersten Triumph in Quebec City krönte sie damit ihre Geduld und Routine und feierte ihren zweiten WTA-Einzeltitel.
Ein Sieg im Eiltempo: Die Italienerin Camila Giorgi besiegte die Qualifikantin Ekaterina Alexandrova in nur 59 Minuten mit 6:3, 6:1.
Bereits 2014 hatte sie im Finale des Linzer WTA-Turniers gestanden, dort aber knapp in drei Sätzen gegen Karolina Pliskova (Tschechien) verloren.
Ein echtes Tennismärchen! Coco Gauff gelang als „Lucky Loserin“ ins Hauptfeld des Upper Austria Ladies Linz und gewann anschließend mit gerade mal 15 Jahren ihren ersten WTA-Titel.
Erfolg für Österreich! Babsi Haas erreichte mit ihrer Doppelpartnerin Xenia Knoll (Schweiz) das Doppelfinale.
Auf dem Weg zur Nummer 1: Aryna Sabalenka siegte 2020 in Oberösterreich.
Als 18-jährige, frischgebackene US-Open-Siegerin, schlug Emma Raducanu in Linz auf.
Bei ihrem Turniersieg 2023 wurde Anastasia Potapova zur Marathon-Frau. Bis zu ihrem glatten Finalsieg über Petra Martic musste sie immer über die volle Distanz von drei Sätzen gehen. Mittlerweile hat sie die österreichische Staatsbürgerschaft angenommen
Beginn einer neuen Ära: Das Upgrade zu einem WTA-500er-Turnier!
Bei bisher sieben Turnierteilnahmen erreichte sie zweimal das Halbfinale (2019, 2020) und dreimal das Endspiel (2018, 2024, 2025). Nach vier erfolglosen Anläufen krönte sie im Vorjahr ihre Linz-Bilanz endlich mit dem größtmöglichen Erfolg: In einem dramatischen Finale setzte sie sich nach über zwei Stunden gegen Dayana Yastremska aus der Ukraine mit 6:2, 3:6, 7:5 durch und sicherte sich ihren ersten Linz-Titel.
Sandra Reichel ist bereits seit 25 Jahren Turnierdirektorin des Traditionsturniers.Turnierbotschafterin Barbara Schett feierte 2025 ihr 20-jähriges Jubiläum als Turnierbotschafterin. Ein starkes Team!
„Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum. Vielen Dankfür all das, was ihr für das Damentennis und die WTA getan habt. Alles Gute für die nächsten 35 Jahre!“
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